Regards croisés hat sich in den letzten Jahren zu einem der führenden Journale für den länderüberreifenden deutsch-französischen Wissenschaftsbereich von Kunstgeschichte und Ästhetik entwickelt. Die Aufgabe von Regards croisés besteht darin, die Breite der französischen bzw. deutschen Forschungen dem jeweiligen Nachbarland besser zu erschließen. Damit trägt Regards croisés maßgeblich dazu bei, die gelegentlich allzu geschlossen erscheinenden Diskurse in Deutschland oder Frankreich durch neue Einsichten und Fragen aus der jeweils anderen Perspektive aufzubrechen. Gerade weil die Forschungen zur Kunstgeschichte und ästhetischen Theorie in beiden Wissenschaftskulturen auf sehr verschiedenen Traditionen gründen und unterschiedliche Schwerpunkte ausgebildet haben, ermöglicht der Blick auf Forschungsleistungen des jeweiligen Nachbarlandes, wie Regards croisés ihn vorschlägt, neue Anregungen und produktive Infragestellungen. Während sich die allgemeinen kunsthistorischen Rezensionsorgane nur begrenzt um eine Verstärkung des deutsch-französischen Austausches bemühen können, bietet Regards croisés die Möglichkeit, die Auseinandersetzung mit der neuesten Forschungsliteratur in der jeweils anderen Sprache systematisch zu fördern. Ein Schwerpunkt von Regards croisés liegt dabei auf einem jeweils wechselnden thematischen Dossier zu aktuellen deutsch-französischen Forschungsthemen. Es wird in jeder Ausgabe durch ein Projet croisé in Form eines Interviews mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern über ihre Erfahrungen im deutsch-französischen Forschungskontext ergänzt. Regards croisés erscheint als Online-Journal und als Printversion. Innovative Beiträge mit wegweisenden Ansätzen für eine länderübergreifende transdisziplinäre Forschung im Dossier, Gespräche mit prägenden Persönlichkeiten des deutsch-französischen wissenschaftlichen Lebens im Projet croisé sowie fundierte Rezensionen wichtiger Neuerscheinungen begründen das Renomee der Zeitschrift.

 

Erscheinungsform: Online-Journal, jährlich erscheinend, ergänzt um eine kostengünstige Printversion.

 

Textformate:

 

  • Längere, kritisch vertiefende Artikel zu einer oder mehreren thematisch zusammenhängenden Neuerscheinungen (article, bis zu 20.000 Zeichen)
  • Kürzere, ‚klassische‘ Rezensionen (note de lecture, bis zu 7.000 Zeichen)
  • Besprechungen von Ausstellungen und den sie begleitenden Katalogen.

 

Jedes Heft soll neben einer Auswahl von Beiträgen zu verschiedenen Epochen, Gattungen und Themenbereichen auch ein thematisch zusammenhängendes Dossier (mit ca. 4 Beiträgen) enthalten.