Richtlinien für Autoren

 

 

 

 

Inhaltliche Kriterien einer Rezension 

 

  • Synthetischer, zusammenfassender Gesamteindruck (keine Vorstellung des Inhaltsverzeichnisses)

     

  • Für eine Rezension bietet sich folgende Reihenfolge als Vorschlag an: Wie lautet die Fragestellung des Buches? Was ist sein Gegenstand? Zusammenfassung der gesamten Arbeit. Löst die Autorin oder der Autor die eingangs formulierte Fragestellung ein? Welche Überlegungen, Argumente und Thesen erscheinen aus Sicht des/der Rezensent/in überzeugend oder aber problematisch? Welche Fragen und Themen ergeben sich für eine weiterführende Diskussion?

     

  • Bitte geben Sie immer die bibliographischen Angaben des rezensierten Buches an (über dem Text, gleichsam als Titelersatz).

 

  • Für die Rezension eines Sammelbandes müssen nicht alle Texte explizit genannt und gewürdigt werden. Gerade bei umfangreichen Sammelbänden sollten die inhaltlichen Schwerpunkte nach Einschätzung des/der Rezensent/in gewichtet werden. Zu diesem Zweck könnten z.B. 3 bis 5 Texte herausgegriffen werden.

 

Formale Richtlinien

 

  • Bitte gestalten Sie ihr Manuskript als einfaches Word-Dokument

  • Schriftbild: Als Schrifttyp wählen Sie bitte Times New Roman. Die Schriftgröße beträgt im Text 12 Punkt, in den Anmerkungen 10 Punkt.

  • Ein 1,5- zeiliger Zeilenabstand soll im gesamten Dokument eingehalten werden. Bei Zitaten beträgt der Zeilenabstand 1,0.

  • Das Manuskript ist mit einem Standardrand (links und rechts jeweils 2,5 cm) zu versehen.
  • Die einheitliche Einrückung am Anfang jeden Absatzes wird durch die Verwendung der Tabulatortaste erleichtert. Der erste Absatz eines Abschnittes wird nicht eingerückt.
  • Es gilt die neue deutsche Rechtschreibung.

  • Im laufenden Text sollte nichts unterstrichen und nichts fett markiert werden.

  • Abkürzungen im Text sind möglichst zu vermeiden. 

  • Nach jedem Satzzeichen wird ein Leerzeichen gesetzt. 

  • Allein Werk- oder Buchtitel sowie termini technici sind kursiv zu setzen.

  • Titel von Aufsätzen werden im Fließtext in „Anführungszeichen“ gesetzt.
  • Die Ziffer 0 und der Buchstabe O, die Ziffer 1 und der Buchstabe l sollten nicht verwechselt werden. 

  • Zahlen werden im Text bis einschließlich zwölf als Wort geschrieben, darüber als Ziffern. 

  • Verwenden Sie den Apostroph [ ’ ] statt [ ' ] 

  • Für Gedankenstriche werden typografische Halbgeviertstriche (–) und keine Trennstriche (-) verwendet. 

  • Seitenstrecken und Jahreszahlen werden ohne Leerzeichen geschrieben: S. 83–87; 1945–1960. 

  • Bitte achten Sie bei englischsprachigen Titeln sowohl im Fließtext als auch in den bibliographischen Hinweisen auf die hier geltende Groß- und Kleinschreibung:
  • Die ersten und letzten Wörter der Titel werden groß geschrieben, ebenso werden innerhalb der Titel Wörter einschließlich Is, Are, Be groß geschrieben.
  • a, an, the, but, as, if, and, or, nor sowie alle Präpositionen werden innerhalb der Titel klein geschrieben.

 

 

 

Anführungszeichen

 

  • Im Manuskript sollten die deutschen Anführungszeichen „…“ verwendet werden. Bitte setzen Sie keine Anführungszeichen “oben”.
  • Wörtliche Begriffe, von denen sich der Autor distanzieren möchte und die keine Zitate sind, werden in ‚einfache Anführungszeichen‘ gesetzt.
  • Ein Zitat im Zitat wird ebenfalls mit einfachen Anführungszeichen gekennzeichnet.
  • Alle fremdsprachlichen Zitate werden übersetzt.
  • Zitate müssen nach Wortlaut, Orthographie und Interpunktion mit dem Original übereinstimmen.
  • Etwaige Ergänzungen und Erläuterungen erfolgen in eckigen Klammern [  ].
  • Auslassungen in Zitaten kennzeichnen Sie mit eckigen Klammern […].
  • Kurze Zitate von zwei oder drei Zeilen sollten immer im Fließtext durch doppelte Anführungszeichen und nicht kursiv gekennzeichnet werden.
  • Längere Zitate (mehr als drei Zeilen) werden vom Haupttext abgesetzt und nicht kursiviert. Der Zeilenabstand ist einzeilig.
  • Nachweise: Zitate und Verweise, die sich auf das rezensierte Buch beziehen, erfolgen lediglich mit Nennung der Seitenzahl in Klammern im Fließtext. Verweise auf andere Werke erfolgen in Fußnoten.

 

 

 

Anmerkungen

 

  • Fußnoten: Für Anmerkungen nutzen Sie bitte die gängige Fußnotenverwaltung. Die Anmerkungsziffern stehen nach dem Satzzeichen. Jede Anmerkung endet mit einem Punkt. 

  • In Anmerkungen sind folgende Abkürzungen möglich: d.i. = das ist, s./vgl. = siehe/vergleiche, u.a. = und andere, id. = idem = der gleiche Autor, ibid. = ibidem = das gleiche Werk, op. cit. = opere citato, im zitierten Werk, S. = Seite, Nr. = Nummer, Sp. = Spalte, Hg. = Herausgeber, Ausst.-Kat. = Ausstellungskatalog.

 

 

 

Bibliographischen Angaben folgen den nachstehenden Mustern:

 

  • Der Erscheinungsort wird in deutscher Schreibweise angegeben

    (z.B. Straßburg).

  • Abkürzung für Herausgeber (auch im Plural): Hg.

  • Autorennamen sollten immer ganz ausgeschrieben werden.

  • Die Herausgeber von Buchreihen bitte (ebenso wie Zeitschriftenherausgeber) nicht nennen.

 

 

 

Buch (Monographie):

 

Vorname Name, vollständiger Buchtitel (kursiv). Untertitel (kursiv), Erscheinungsort und - jahr.

Beispiel:

 

Erwin Panofsky, Die Renaissancen der europäischen Kunst, Frankfurt am Main 1990.

 

 

Buch (Monographie) mit mehreren Autoren:

 

Beispiel:

 

Adolf Feulner und Theodor Müller, Geschichte der deutschen Plastik, München 1953.

 

 

Aufsatz in einem Sammelband:

 

Vorname Name, „Titel des Aufsatzes “, in: idem, Titel des Sammelbandes (kursiv), Erscheinungsort und - jahr, Seitenzahlen des Aufsatzes.

 

Beispiel:

 

Erich Gombrich, „On Physiognomic Perception“, in: idem, Mediations on a hobby horse and other essays on the theory of art, London 1963, S. 45–55.

 

 

Aufsatz in einer Zeitschrift:

 

Vorname Name, „Titel“, in Zeitschriftentitel (kursiv) Jahrgang, Erscheinungsjahr, Heft Nr., Seitenahlen des Aufsatzes.

 

Beispiel:

 

Andreas Marx und Paul Weber, „Zur Neudatierung von Mies van der Rohes Landhaus in Eisenbeton“, in architectura 38, 2008, H. 2, S. 127–166.

 

 

Ausstellungskatalog:

 

Name der Ausstellung (kursiv), Ausst.-Kat., Ausstellungsort, Institution, Ort Erscheinungsjahr.

 

Beispiel:

 

David et Roma, Ausst.-Kat., Rom, Accademia di Francia, Rom 1981.

 

Rezension, Online-Publikation:

 

Gerhard Lutz, Rezension von Denis Verret und Delphine Steyaert (Hrsg.), La couleur et la pierre. Polychromie des portails gothiques, Paris 2002, in sehepunkte 4, 2004, Nr. 5, URL: http://www.sehepunkte.de/2004/05/4750.html [letzter Zugriff: 29.01.2009].

 

 

Auflage:

 

Ernst Kris und Otto Kurz, Die Legende vom Künstler. Ein geschichtlicher Versuch [1934], Neuausgabe, Frankfurt am Main[hoch]3 1995.

 

Beispiel:

 

Erstnennung: 

 

Erwin Panofsky, Die Renaissancen der europäischen Kunst, Frankfurt am Main 1990, S.89.                

 

Philipp Larratt-Smith, „Introduction: Sculpture as Symptom“, in: idem, Louise Bourgeois. The Return of the Repressed, London 2012, S. 7–14, hier: S. 12.

  

 

Zweitnennung: Kurzangabe

 

Panofsky, Die Renaissancen der europäischen Kunst, op. cit., S. 89.

 

Larratt-Smith, „Introduction“, in: Louise Bourgeois, op. cit., S. 13.

 

 

Unmittelbar darauf folgende Erwähnung:

 

Ibid., S. 67.